Retention

Retention - Nach der aktiven Behandlung den Erfolg sichern

Ihr Lächeln und Ihre Zähne sind perfekt. Die aktive Phase Ihrer kieferorthopädischen Behandlung ist abgeschlossen.

Je umfangreicher die Zahnbewegungen waren, umso mehr neigen die Zähne dazu, in ihre alte Position zurückzuwandern. Da es zu schade wäre, das lang ersehnte Behandlungsziel aufs Spiel zu setzen, hält ein „Retainer“ im wahrsten Sinne des Wortes die Stellung. Er liegt fest an den Zähnen an und hält sie in ihrer neuen, idealen Position.

Wandern die Zähne in ihre ursprüngliche Stellung zurück, spricht Ihr Kieferorthopäde von einem „Rezidiv“. Die Phase nach der aktiven Behandlung bezeichnet man als „Retentionszeit“ und „Retainer“ heißen die grazilen Drähtchen, die nach Abschluss der aktiven kieferorthopädischen Behandlung eine wichtige Aufgabe übernehmen:

Für die Umwelt nahezu unsichtbar sichern sie den Behandlungserfolg. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass beinahe 80 % aller Menschen sonst einen Engstand entwickeln würden. Dreh- und Engstände benötigen eine Langzeit-Retention.

Der häufig angewendete Retainer besteht aus dünnem Draht

Grazil und unsichtbar auf der Zungen- oder Gaumenseite der Zähne mit einem Spezialkunststoff befestigt bietet er Komfort und Sicherheit zugleich.

Die aus dünnem, meist verseiltem Draht hergestellten „Retainer“ stören weder beim Sprechen noch beim Essen und machen keinerlei Beschwerden. Sie halten die Zähne sicher an ihrem neuen Platz, damit sie sich dort wieder im Kieferknochen festigen. Umso größer die vorausgegangene Zahnbewegung war, desto länger muss der Retainer getragen werden. So bleiben Sie sicher in ihrer neuen Position. Im Idealfall ein Leben lang.

Sportmundschutz

Eine Vielzahl von Sportunfällen geht mit Verletzungen des Zahnhalteapparates und der Zähne einher. Das gilt nicht nur für kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport, Rugby oder Football, sondern auch für beliebte Breitensportarten wie Handball, Fahrradfahren, Inline-Skating oder Skate-Boarding. Ihre Zähne sollten nicht dazu gehören. Dabei ist Prävention ganz einfach.

Warum gerade ein individuell gefertigter Mundschutz?

Durch das Tragen eines Sportmundschutzes reduziert sich die Verletzungsgefahr von Lippen, Zähnen, Kiefer und Kiefergelenken erheblich.

Weitere Vorteile des Playsafe Sportmundschutz:

Wie bekomme ich meinen Playsafe Mundschutz?

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Situation & Beschwerdebild

Häufige Kopfschmerzen, Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen oder Knackgeräusche im Kiefergelenk können Zeichen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sein.

Da eine funktionelle Verbindung zwischen den Kiefergelenken, der Halswirbelsäule und Teilen des Bewegungsapparats vorhanden ist, besteht im Rahmen einer Fehlbelastung eines dieser Bereiche immer auch eine Beeinträchtigung der anderen Systeme in unterschiedlicher Ausprägung.

Und so ist erklärbar, dass z.B. eine Bissfehlstellung Rückenschmerzen verursachen kann, dass ein zu kurzes Bein Kopfschmerzen auslösen kann und dass nach einem scheinbar banalen Unfall die Zähne nicht mehr richtig aufeinander passen.

Der Kieferorthopäde kann helfen!

Leider kann unser Körper nur bedingt diese Probleme kompensieren und oft werden Beschwerden gar nicht oder falsch diagnostiziert.

Die Differenzierung, welches Gelenk primär gestört ist, ist oft sehr schwierig und kann nur von Behandlern unterschiedlicher Fachrichtungen beurteilt und behandelt werden. Die Untersuchung und Behandlung der Kiefergelenke und der Zusammenbiss der Zähne erfolgt im Gegensatz zu anderen Gelenken nicht durch den Orthopäden, sondern durch den Kieferorthopäden. Eine notwendige Behandlung erfolgt dann oft in Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen (Orthopädie, Physiotherapie, Osteopathie, ...).

Mögliche Ursachen, Zusammenhänge

Bei ungestörter Funktion haben die Zähne im Verlauf des Tages etwa 15 Minuten direkten Kontakt untereinander. Die Kaumuskulatur hat also Zeit sich zu erholen und zu entspannen. Werden die Ruhepausen durch weite Muskelanspannungen erheblich eingeschränkt, hat das weitreichende Folgen wie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen.

Jeder von uns reagiert anders auf übermäßigen Stress. Einige knirschen deshalb mit den Zähnen (Bruxismus). Eine Fehlstellung des Bisses und fehlerhafte Zahnkontakte können weitere Gründe für eine Überlastung der Kaumuskulatur sein.

Weitere Ursachen für diese Beschwerden können Angewohnheiten sein, die eine unnatürliche Stellung des Unterkiefers verursachen. Dazu gehören das Kauen von Fingernägeln oder Schreibgeräten, übermäßiges Kaugummikauen, das Schlafen auf dem Bauch oder eine häufige Fehlhaltung des Kopfes, z.B. am Arbeitsplatz.

Wenn die Muskulatur überbeansprucht wird

Durch eine ständige und übermäßige unnatürliche Druckbelastung wird die Muskulatur überbeansprucht.

Es entstehen Verspannungen ganzer Muskelgruppen. Durch die Wechselwirkung zur Nacken- und Rückenmuskulatur wird das ganze Skelettsystem und die Körperstatik negativ beeinflusst. Hierin liegt die Begründung, dass eine Ursache einer Störung nicht immer am Ort der Schmerzen zu suchen und zu finden ist.

So stellen wir eine Diagnose

Im Rahmen der manuellen Strukturanalyse (MSA) werden die Ursachen für die Fehlfunktion ermittelt und der Umfang der Funktionsstörung erfasst.

Neben bildgebenden Verfahren kann die Modellanalyse im Kausimulator (Artikulator) notwendig werden.

Schmerzhafte Gebiete der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder werden durch Abtasten (lat.: Palpation) oder Belastungstests ermittelt. Weiterhin wird der Bewegungsumfang des Unterkiefers bei Mundöffnung und Seitwärtsbewegung erfasst.

Besonderes Augenmerk gilt der Funktion des Kiefergelenks. Neben Schmerzhaftigkeit der Gelenkkapsel werden auftretende Geräusche und vorhandene Abweichungen oder Hindernisse in der Unterkieferbewegung ermittelt. Bei diesen Untersuchungen steht die ganzheitliche Betrachtungsweise im Vordergrund. Der von der/dem Physiotherapeutin/en erhobene Ganzkörperstatus, mit dem das Zusammenspiel aller Knochen, Sehnen und Muskeln des ganzen Körpers bestimmt und Blockaden und Verspannungen aufgedeckt werden, fließt in die Diagnose mit ein.

Aligner

Bereits aus 50 cm Abstand sind die Aligner im Mund fast unsichtbar. Sie stören nicht beim Sprechen und werden zum Essen und Zähneputzen herausgenommen, was einen entscheidenden Vorteil bei der täglichen Mundhygiene bietet. Menschen, die viel sprechen müssen, in der Öffentlichkeit stehen und Wert auf höchste Ästhetik und besten Tragekomfort legen, entscheiden sich für diese besondere Art der Zahnkorrektur.

Je nach Schwierigkeitsgrad erhalten unsere Patienten im Zuge der Behandlung mehrere transparente Kunststoffschienen. Die maßgefertigten Aligner-Sets werden nun über einen gewissen Zeitraum getragen und bringen die Zähne dabei sanft, Schritt für Schritt an die richtige Position.

Schon relativ früh können erste Erfolge sichtbar werden. Von Zeit zu Zeit, meist in Abständen von sechs Wochen werden die Fortschritte bei uns in der Praxis kontrolliert. Am Behandlungsende steht ein strahlendes Lächeln, das viele vor der Behandlung mit einer losen Apparatur gar nicht für möglich gehalten hätten. Bei den meisten Erwachsenen ist die aktive Behandlung dann je nach Ausprägung nach 6-24 Monaten beendet und die Retention (Stabilisierungsphase) kann beginnen.